Besuch im Computerspielemuseum

23. April 2012 - 1 Kommentar

ComputerspielemuseumPacman, Asteroids, Lemmings, Monkey Island, Zak McKracken, Frogger, Pong, Space Invaders — Wer kennt sie nicht? Computerspiele der 80er und 90er Jahre — natürlich stilecht auf 5,25″-Disketten.

Ich war auch besessen davon. Den ersten Familiencomputer gab es in meiner Familie schon Ende der 80er Jahre. Und jeder hat darauf gerne gespielt. Wir haben zusammen davor gesessen, den nächsten Schritt in einem Adventure-Spiel geplant oder sind zusammen vor den höheren Leveln der Logikspiele verzweifelt.

Viele Spiele habe ich seit Jahren nicht gesehen, nicht daran gedacht und schon gar nicht gespielt. Das hat sich geändert, als ich letzte Woche das Computerspielemuseum in Berlin besucht habe.

Es war großartig. Es war lustig. Es war nostalgisch. Das Wort nostalgisch in einem jungen Leben zu benutzen, ist wie eine Autobiografie mit 25 Jahren zu schreiben. Aber in diesem Fall stimmt es. Die Technik schreitet so schnell voran, dass das Wort in diesem Fall mehr als treffend ist.

Im Computerspielemuseum geht um zwei Aspekte; die Entwicklung der Computerspiele und die Entwicklung der Computer und Konsolen.

Die Geschichte fängt mit Fernschach – gespielt mit Postkarten – an. Es werden interaktive Fernsehsendungen vorgestellt, die mit Hilfe von verschiedenen Folien und Stiften, um auf der Mattscheibe zu schreiben, funktionieren. ELIZA, eine Simulation eines Psychotherapeuten oder der erste Chatbot, unterhält sich mit dir. 1977 hat Thomas Gottschalk eine Fernsehsendung moderiert, in denen die Teilnehmer, und auch das Publikum, gegeneinander Pong spielen kann. Eine Aufzeichnung der ersten Sendung wird hier gezeigt. Es sind Computer, Handheld-Konsolen und Konsolen aus den unterschiedlichsten Jahren ausgestellt. Das ist alles sehr faszinierend!

Und das tollste am dem Museum; es gibt massig Computer und Automaten, an denen die Besucher alte und neue Spiele ausprobieren können. Wenn ihr Interesse an Computer- und Arcadespielen habt, dann kann ich euch ein Besuch im Computerspielemuseum sehr empfehlen.

Computerspielemuseum
Karl-Marx-Allee 93a
10243 Berlin
Erwachsene: 8 €
Ermäßigt: 5 €
Familienkarte: 15 €
Öffnungszeiten Museum und Shop:
täglich 10-20 Uhr
Dienstag ist das Museum geschlossen
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Eine Liste mit Retro-Spielen und entsprechenden Links findet ihr beispielsweise bei PC Welt.

Nachbau des ersten Arcade-Spiels - Pong

Nachbau - Pong

Beim Asteroid-Spiel

Asteroid-Spiel

Asteroids Highscore - I rock!

Asteroids Highscore

Pacman und der Riesen-Joystick

Riesen-Joystick


Artikelbild: “Shhhh, we’re concentrating” von Tigershungry veröffentlicht unter den Creative Commons.

Kategorie: Berlin
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Der Back- und Kochleidenschaft gehe ich nun schon eine ganze Weile recht erfolgreich nach - das sagen zumindest alle, die ich bis jetzt bekocht habe. Und da ich zum Weihnachtsfest 2011 eine Nähmaschine geschenkt bekam, wollte ich meinen Horizont erweitern und bin nun auch vom Näh-Fieber befallen. Das passt den Klischees nach natürlich wunderbar zu meiner Heimat, Berlin Friedrichshain. Dieser Block soll als Sammlung meiner Erfahrungen, Rezepte und Werke herhalten und evtl. auch die eine oder den anderen inspirieren.
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Kommentare

  • Als Kind der endenden 80er Jahre war das auch für mich, wenn auch recht knapp eine Reise in die Vergangenheit. Schön war es und mit dem nächsten geekigen Besuch gehen wir da sicher noch mal hin. Ich kann auch die Führung sehr empfehlen… wer noch nen bissel mehr wissen will ist da genau richtig.

    Schön fand ich ganz besonders, dass man vieles ausprobieren und mit spielen konnte.

    23. April 2012 - 11:31 Uhr - Antworten

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