Kaum zu glauben – schon ein Jahr ist seit unserer Hochzeit vergangen. Zur Feier des Tages haben wir uns einen kleinen Kurzurlaub gegönnt. Vier Tage im Hamburg bei wunderschönem Wetter.
Wir sind viel durch die Stadt gelaufen. Die Innenstadt ist sehr kompakt gebaut, so dass so gut wie alles fußläufig zu erreichen ist. Dabei habe ich viele kleine und charmante Sachen entdeckt — eine kleine Gänsefamilie; Schlösser, von Liebenden an der Niederbaumbrücke angebracht; ein Ottifant, der vor einer Schule warnt.
Wir haben uns immer wieder über die lustigen Namen gefreut, die man überall sieht. Die S-Bahn-Endstation “Schlump” wurde zu einem Running-Gag.
Natürlich standen auch einige Sehenswürdigkeiten auf dem Programm: wir sind auf den Michel gestiegen, sind unter der Elbe durchgelaufen, haben uns die Landungsbrücken und die Reeperbahn angesehen, sind auf das Dockland-Bürogebäude gestiegen, waren im Miniatur Wunderland, waren im Schanzenviertel und in Altona. Auch der Fischmarkt ist ein Muss – selbst wenn man sich überwinden und sehr früh aufstehen muss. Natürlich haben wir uns auch ein Musical angesehen. Wir haben uns für Sister Act entschieden und wurden nicht enttäuscht. Es war wirklich grandios!
Ansonsten gibt es drei Dinge in Hamburg, die ich hier in Berlin vermissen werde. Das sind frisch gebackene Franzbrötchen, der Fakt, dass der Schienenersatzverkehr sehr gut funktioniert und zu guter Letzt die unglaubliche Freundlichkeit der Hamburger.

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